Sonder­ausstel­lung

Urnäscher Striichmusig 27. März 2021 bis 16. Januar 2022

Eine Urnäscher Streichmusik macht die Appenzeller Musik in der Welt bekannt. Musikanten aus dem Appenzeller Hinterland, die kaum Noten lesen können, spielen vor Berühmtheiten und werden zu weltweiten Werbeträgern des Appenzellerlands und der Schweiz.

Von den heute bereits in sechster Generation spielenden „Aldere“, wird in der Ausstellung vor allem die dritte Generation hervorgehoben. Die Biografien der Musiker, ihr musikalisches Können und ihre professionellen Auftritte sind beeindruckend. Neben ihrer Musik bieten sie dem Publikum eine Performance mit Appenzeller Witzen, Zäuerli, Schellenschötten, Talerschwingen, Jodeln, Alphorn mit Fahnenschwingen und Tänzen.

 

Diese Sonderausstellung kann dank folgender Stiftungen realisiert werden:

Karitative Stiftung Dr. Gerber-ten Bosch, Zürich

Ernst Göhner Stiftung, Zug

Frieda und Ulrich Steingruber-Stiftung, Herisau

Fuchs-Eugster-Stiftung, Zürich

Johannes Waldburger-Stiftung, Herisau

Lienhard-Stiftung, Degersheim

Susanne und Martin Knechtli-Kradolfer-Stiftung

Herzlichen Dank für die grosszügige Unterstützung.

 

 

Intensive Zeiten - Frauen und Brauchtum 19. Juni bis 24. Oktober 2021

In den Hauptrollen des Brauchtums Ausserrhodens sind grundsätzlich Männer, der Beitrag der Frauen ist nach aussen kaum ersichtlich. Nur wenigen ist vergönnt, das tiefbewegte Juchzen der Bäuerin zu hören, das sie ihrem Senntum beim Losziehen der Alpfahrt nachschickt.

Acht Urnäscherinnen erzählen von ihrer Arbeit und wie sie diese Tage erleben. Beleuchtet werden die Alpfahrt, die Viehschau, das Silvesterchlausen und die Urnäscher Streichmusik. Anhand von Texten, Fotos und persönlichen Objekten zeigen die Porträts auf, wie wichtig das leidenschaftliche Engagement der Frauen für das Fortbestehen des Brauchtums als lebendiges Kulturerbe ist.

Eine Ausstellung anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums zum Frauenstimmrecht.

Über 20 Museen und Organisationen in der Ostschweiz greifen Aspekte der Frauen- und Geschlechtergeschichte auf, so auch das Appenzeller Brauchtumsmuseum Urnäsch.

 

Diese Sonderausstellung kann dank grosszügiger Unterstützung der Appenzellischen Gemeinnützigen Gesellschaft und im Rahmen des Projekts "Frauen 50+" realisiert werden.