Sonder­ausstel­lung

mystisch – Fotografien von Mäddel Fuchs

Mäddel Fuchs hält mit seiner Kamera seit vielen Jahren die Anlässe und Feste des Appenzeller Brauchtums fest. Als Fotograf gibt er die Ereignisse wieder, nimmt Anteil am Geschehen, begleitet die Beteiligten und darf als Chronist des Appenzellerlands bezeichnet werden. Doch gehen seine kontrastreichen Schwarzweiss-Bilder weit über das Dokumentieren hinaus. Seine Aufnahmen bewegen. Sie erzählen von stimmungsvollen und ergreifenden Szenen und erfassen intime und berührende Momente. Mit seiner eigenen Bildsprache vermittelt Mäddel Fuchs Faszinierendes, Beseelendes und Geheimnisvolles und ermöglicht so den Betrachtenden, das Mystische des Brauchtums zu entdecken.
Mäddel Fuchs (*1951), aufgewachsen in Zürich und Cademario, besuchte die Kantonsschule Trogen, kam 1975 als freier Fotograf nach Gais und lebt heute in Speicher AR.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl aus dem reichhaltigen Fotoarchiv von Mäddel Fuchs. Zu sehen sind Aufnahmen seit den 1970er Jahren zum Brauchtum in und um Urnäsch. Farbig ergänzt werden die Schwarzweiss-Bilder mit passenden Erinnerungsstücken und Gegenständen aus dem Museumsbestand.
Die Sonderausstellung dauert vom 28. März 2020 bis 17. Januar 2021.