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mystisch – Fotografien von Mäddel Fuchs

Sonderausstellungen 2019

Senntumsschnitzerei - Brauchtum im Kleinen
30. März 2019 bis 14. Januar 2020
Die Senntumsschnitzerei, auch Chüelischnitzerei genannt, ist Thema der Sonderausstellung. Entwickelt hat sie sich im 20. Jahrhundert rund um den Säntis im Appenzellerland und im Tog-genburg. Anfänglich bestehen die Schnitzereien aus Alpfahrten mit Geissbub, Ziegen, Geissmäd-chen, Sennen, Kühen, Bauer, Bläss und Lediwagen. Später kommen weitere Motive wie Silvester-chläuse, Bloch, Streichmusik, Tanzgruppen, Holzen oder Käsen hinzu. Was als Zeitvertreib zum Fertigen von Spielzeug oder von Szenen auf den Chlausenhauben beginnt, wird zum lukrativen Nebengeschäft.
2018 wird die Senntumsschnitzerei in die Liste der lebendigen Traditionen aufgenommen. Dieses Inventar des immateriellen Kulturerbes der Schweiz entsteht in Zusammenarbeit mit Bund und Kantonen.

Gret Zellweger - Arbeiten in Polen, Sommer 2018
29. Juni 2019 bis 29. September 2019
Die Ausserrhodische Kulturstiftung vergibt Stipendien für Atelier-Aufenthalte.
Gret Zellweger hat sich 2018 um ein Stipendium beworben und Zakopane in Polen als Aufent¬haltsort gewählt. Zakopane in der Hohen Tatra ist ein Zentrum kunsthandwerklicher Tätigkeit und beherbergt eine Aussenstelle der Akademie der Künste von Krakau. Zwischen der Volks¬kunst in Zakopane und der Volkskunst im Appenzellerland bestehen vielfältige Anknüpfungs¬punkte. Gret Zellweger zeigt Arbeiten, die während ihres viermonatigen Aufenthalts in Polen entstanden sind.

„Schö-wüeschti“ Chlausehüet
9. November 2019 bis 9.Februar 2020
Die Entstehung der „schö-wüeschte“ Silvesterchläuse geht in den Beginn der 1960er Jahre zurück. Ein solcher Schuppel ist erstmals am Silvester 1963/64 unterwegs. Es ist der Chörli-Schuppel, Männer vom Jodelchörli Urnäsch, die sich von im Wald gesammelten Materialien wie Rinde, Moos, Tannenbart, Schneckenhäuschen, Föhren, Tannzapfen oder Buchennüssli inspirieren lassen. Die neu kreierte Form von Naturchläusen regt an. Unter ihnen ist Armin Fässler, der später zum Bindli-Schuppel gehört. Er beginnt die Mantelrücken und die Hüte mit Schnitzereien zu verzieren. Auch die Brüder Melchior und Stefan Zimmermann vom Saien-Schuppel fertigen beeindruckende Sujets von „schö-wüeschten“.

 

Sonderausstellungen 2000 – 2019

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