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Urnäscher Striichmusig

"Laubsack ond Luxus"

Gratisführung

Jeden Sonntag um 13.30 Uhr begrüssen wir Sie zu einer öffentlichen Gratisführung durch unsere Dauerausstellung. Dieses Angebot gilt für Individualgäste, nicht für Gruppen.

Führung gratis, Eintritt Fr. 8.00 für Erwachsene, Fr. 4.00 für Kinder (Gratiseintritte siehe Eintrittspreise)

"Malwelten" von Walter Irniger

Sonderausstellungen 2021

Urnäscher Striichmusig

27. März 2021 bis 30. Oktober 2022

Eine Urnäscher Streichmusik bringt die Appenzeller Musik in die ganze Welt. Musikanten aus dem Appenzeller Hinterland, die kaum Noten lesen können, spielen vor Berühmtheiten und werden zu weltweiten Werbeträgern des Appenzellerlands und der Schweiz. Einer der Musikanten hält die zukünftige Queen Elisabeth an der Hand. Eine ihrer Musikkassetten schwebt schwerelos im All.

Von den heute bereits in sechster Generation spielenden «Aldere», wird in der Ausstellung vor allem die dritte Generation hervorgehoben. Die Biografien der Musiker, ihr musikalisches Können und ihre professionellen Auftritte sind beeindruckend. Neben ihrer Musik bieten sie dem Publikum eine Performance mit Appenzellerwitzen, Zäuerli, Schellenschötten, Talerschwingen, Jodeln, Alphorn mit Fahnenschwingen und Tänzen.

Zurück von ihren Auslandreisen wenden sie sich, ohne viel zu erzählen, ganz selbstverständlich wieder ihren alltäglichen Beschäftigungen zu. Am Alten Silvester, an der Landsgemeinde und am Sennenball spielen sie am liebsten daheim in Urnäsch.

 

Intensive Zeiten Frauen und Brauchtum

19. Juni bis 24. Oktober 2021

Anlässlich des 50 Jahr-Jubiläums zum Frauenstimmrecht widmet sich das Appenzeller Brauchtumsmuseum Urnäsch dem Thema „Frauen und Brauchtum“.

In den Hauptrollen des Brauchtums Appenzell Ausserrhodens sind grundsätzlich Männer. Im Hintergrund verrichten die Frauen grundlegende Tätigkeiten. Schon bei den Vorbereitungen unterstützen sie die Männer nach Kräften. An den Brauchtumstagen übernehmen sie zu den eigenen Aufgaben in Haus und Hof die Arbeiten der Männer sowie das zusätzliche Bewirten von Chläusen, Sennen oder anderen Gästen.

Acht Urnäscherinnen erzählen von ihrer Arbeit und wie sie diese Tage erleben. Ihre Porträts zeigen auf, wie wichtig das leidenschaftliche Engagement der Frauen für das Fortbestehen des Brauchtums als lebendiges Kulturerbe ist.

 

Nicht ohne Fotoapparat

11. Dezember 2021 bis 30. April 2022

Das Appenzeller Brauchtumsmuseum widmet seiner langjährigen Mitarbeiterin Marie-Luise Rusch eine Ausstellung mit einer Auswahl ihrer Fotografien.

Schon seit Jahren ist Marie-Luise auf Ski-, Wander- oder Biketouren nie ohne ihren Fotoapparat unterwegs. Sie kennt alle Anhöhen und Berge rund um den Alpstein. Ihre Sujets findet sie in der Natur. Sie liebt es Tiere, Pflanzen, Landschaften, Sonnenauf- und Sonnenuntergänge zu fotografieren. Marie-Luise ist Autodidaktin. Gelernt hat sie das Fotografieren nie. Doch möchte sie einmal einen Kurs machen. Später vielleicht, wenn sie mehr Zeit hat.

Ihre Passion hat vor rund dreissig Jahren begonnen. Fast so lange arbeitet sie im Museum. Mit Elan und guter Laune kommt die vierfache Mutter und siebenfache Grossmutter auf ihrem Fahrrad jeweils zur Arbeit. Ihre Aufgabe als Raumpflegerin macht ihr Freude. Wichtig ist ihr ihre Selbstständigkeit. Während ihrer Arbeit fotografiert sie nie. Dafür baut Marie-Luise eine Beziehung zu den Objekten im Museum auf und macht sich ihre eigenen Gedanken zu den Ausstellungen.

 

Sonderausstellungen 2000 – 2021

Sonderausstellungen_bis_2021.pdf (1,3 MiB)